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sich zurücklehnen, um für einen augenblick die beschleunigung zu beobachten. ohne daran teilnehmen zu wollen. Circles, für einen moment, in dem sich alles richtig anfühlt. und man weiss, dass dieses andauern wird. oder auch ein tanzschritt aus einer anderen zeit in das jetzt herübergezogen. nur dem quarks verantwortlich sein: der ritter als bild größter unabhängigkeit, wenn man über das infragestellen hinaus ist, unsicherheiten gelassenheit weicht. und erneut schönheit als argument gelten lässt. beauties. oder ein modern soul movement? circumstanced, was sich dann konkret auf einen ort bezieht, wo sich die zwei resident djs darüber streiten, wer denn jetzt den anfang machen darf. support als der moment, in dem alles möglich ist - ohne die lineare konsequenz aus den augen zu verlieren. und lanzelot, finally, der ritter redet von liebe und der bruch ist die zeit dazwischen. Vom r&b beeinflussten Circles zum soulstrumental Beauties, vom deep bass re-edit Circumstanced zum locker groovenden Lanzelot: Kreidler beweisen wieder einmal die modernität ihres internationalen pop-verständnisses - in schönster düsseldorfer tradition. Circles - man kann die platte drehen und wenden, so oft man will, die richtung weisst immer nach vorne. (...) Ende 1998 trennten sich Kreidler von ihrem Bassisten Stefan Schneider. Kreidler konzentriert sich fortan auf den Nukleus Klein, Reihse, Weinrich. Am Bass fanden sie Verstärkung in Alex Paulick, sonst Gitarrist und Mastermind der Köln-britischen Formation Barret Velox (ex Tonic). Erste erfolgreiche Tests dieser neuen Konstellation waren 1999 die Touren durch Frankreich/Schweiz und Großbritannien. Über das Jahr 1999 spielten Kreidler u.a. in Istanbul, bei Klangart in Osnabrück, Battery Park in Köln, Sonar - der Messe für elektronische Kultur in Barcelona und zur Eröffnung der Van Dijk Retrospektive in Antwerpen im Keller des Museums? ein Konzert, das das Publikum über Kopfhörer erleben durfte ? aus Angst vor einer Beschädigung der Gemälde mußte der Lautstärkepegel drastisch gesenkt werden. Der Clip zu "Au-Pair" war Teil einer Video-Ausstellung in München, lief im Musikprogramm des Video-Kunst-Festivals in Baden Baden und wurde schließlich beim Oberhausener Filmfest mit einem zweiten Platz prämiert. Appearance and The Park wurde gleich zweimal "Record of the Week" in der New York Times: seit Sommer 1999 erscheinen die bis dato in Amerika nur als Import erhältlichen Kreidler Alben bei Mute USA. 1999 bis 2000 erschienen Kreidler Remixe für ADOLF NOICE, LUNDALAND, TRANCE GROOVE, A CERTAIN FRANK, APPLIANCE und FAUST. Eine andere, wenn auch verwandte Form der Auftragsarbeit bedeutete im Herbst 1999 die Einladung nach Genf und Brüssel zum Copier Coller Festival: neben u.a. Skanner, David Shea und Mego konzipierten Kreidler aus einer an die teilnehmenden Künstler verschickten Soundbank des Schweizer Musikers Franz Treicher ein zwanzigminütiges Programm, das im September 2000 auf einem Tonträger veröffentlicht wird. Ende August erscheint die 4 track 12inch Circles, gewissermassen ein appetizer auf das neue Kreidler Album im Oktober 2000. |
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